… ist das meist Zufall, manchesmal Absicht, ganz, ganz selten aber einfach nur eine Folge von Unachtsamkeit bei der Manipulation.
Schon länger wurde man im iTunes-Shop den Verdacht nicht los, als wenn “Neu und beachtenswert” eine käufliche Kategorie ist und die “Tipps der Redaktion” in erster Linie eine Hitliste derjeniegen darstellte, die ausreichend Geld auf den Tisch gelegt haben – wie sonst ließe sich erklären, daß diese Redaktion Programme empfiehlt, die nicht laufen oder Hypes für Spiele initiiert, die im weiteren Verlauf durchweg schlechte Bewertungen bekommen.
Es ist ein offenes Geheimnis – die GUI des iTunes-Shops ist für Musik hervorragend, für Apps denkbar ungeeignet, fehlender Warenkorb und Erinnerungsliste, alphabetisch sortierte Listen, sorgen dafür, daß alles jenseits der ersten Seite und der TopCharts-Listen nur von jenen gefunden wird, die gezielt danach suchen … also den Allerwenigsten. Umso wichtiger ist es dementsprechend, möglichst auf so einer Liste zu landen, gerade, wenn man seine App versehentlich Zzyzzxyxxy genannt hat. Vor einiger Zeit wurden neben dem TopCharts (unterschieden zwischen kostenpflichtig und gratis) noch die TopCharts “Umsatzstärkste Apps” – also nicht nach Verkäufen, sondern an Umsätzen sortiert – eingeführt, was eine nette Orientierung bietet.
Daß es auch dort – und daraus resultierend wohl auch bei den normalen Listen – offensichtlich nicht mit rechten Dingen zugeht, demonstrierte Navigon nun, denen es gelang, mit ihrer NAVIGON select Telekom Edition den ersten Platz in der Liste für die umsatzstärksten Apps zu belegen.
Für jene, die es nicht wissen: Es handelt sich dabei um die Navigon-Version für t-Mobilekunden.
Diese ist kostenlos.


One Trackback
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Holger, Michael Kieweg erwähnt. Michael Kieweg sagte: RT @derZeitreiser: Ughugh schwafelt wieder: itunes: Wenn Manipulationen offensichtlich werden … http://www.ughugh.de/?p=1096 [...]