ughughs schwafelei
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Aus dem Tagebuch eines Grinch: Der Weihnachtsbaum
Categories: Archiv foren, Blödsinn

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Da wurde sich doch allen ernstes dieser Tage beschwert, daß die alten Inhalte von ughugh.de nicht mehr erreichbar seien. Ich bin zwar nicht der Meinung, daß die zwingend notwendig der Nachwelt erhalten bleiben müssen, aber was soll’s. Hier also eine weitere Folge des Archivs von Ughughs altem Kram, diesesmal, passend zur Jahrezeit, als Antwort auf die Frage:

Aus welchem Holz ist eigentlich Euer Weihnachtsbaum? (gestellt vom unvergleichlichen macixus)

Weihnachten. *hmpf*
Ein paar Tage vorher
•gehe ich zum nächsten Händler,
•lasse das Weibchen entscheiden (die 4-Stündige Auswahl bei klirrender Kälte wird normalerweise zwischen 45 verschiedenen
Favoriten getroffen – eigenartigerweise ist Weibchen da nie kalt, das ändert sich erst wieder nach Abschluss des Baumcastings -
dann muß alles ganz schnell gehen – sie geht schonmal einen Kaffee trinken zum Aufwärmen, während man selbst den Baum
durch die halbe Stadt schleppt),
•bezahle ein paar Meter Holz mit ihrem Gewicht in Gold,
•schleppe das Ding nach Hause (meist alleine, weil weibchen offensichtlich nicht zu koordinierten Bewegungen unter
Gewichtsbelastung in der Lage sind) – ausserdem ist dem Weibchen dann immer ganz plötzlich ganz kalt.
•baue es auf.
•drehe es mindestens 20 mal um die eigene Achse, bis es *richtig* steht, um dann anschließend etwa 10 mal die Verankerung
im Ständer zu lösen, weil der Baum “noch immer nicht so recht gerade steht” wobei es unrelevant für Weibchen ist, was eine
Wasserwaage dazu sagt – wen interessiert schon physikalische Gesetzmäßigkeit.
•verrücke alle Möbel, damit der Baum auch bestimmt toll zur Geltung kommt – nicht das schon vorher 3 Meter Platz um das
Ding gewesen währe, weil so viele Möbel in meiner Wohnung gar nicht stehen.
•hole die Umzugskiste mit dem Christbaumschmuck aus dem Keller (ebenfalls in Gold aufgewogen) – inklusive des Deluxe-
Baumständers mit einem nettogewicht von etwa 1.000.000 Kilo
•Schmücke den Baum und verzweifele dabei an dem 20-Teiligen Fingernagelgroßen Mäuseorchester, das ja soooooo süss ist
•Bemühe mich darum die schönen Sachen nach vorne zu hängen und den ganzen, jedes Jahr mehr anschwellenden Berg aus
billigen, kitschigen, geschmacklosen Trödel, den Ihr Ihre Freundinen immer schenken möglichst Unsichtbar zu machen.
•Fahre nochmal los weil doch wieder Lametta fehlt.
•Starre dann etwa 4 Wochen auf dieses Monstrum,
•Sauge jeden zweiten Tag dieses Nervige genadel weg.
• Baue an Heiligabend, weil das Christkind wieder mal besseres zu tun hatte, auch noch den Gabentisch auf, verpacke tausend
Geschenke mit der Aufschrift “Ach nichts” und “Einfach nur ein paar schöne Stunden” oder auch “Lass uns doch einfach dieses
Jahr darauf verzichten” – und wehe es sind nicht genug oder nicht die richtigen Päckchen mit “Nichts”
•Bange um meine Wohnung – mindestens aber um meinen Wandteppich, wenn noch “schnell ein paar echte Kerzen” (nicht, daß
etwa 300 Glühlampen an 20 Metern Kabel den Baum zum ächzen bringen und den Raum nur noch mit Sonnebille nutzbar
machen) in waghalsigsten Positionen angezündet werden.
•Darf mich dann Mitte Januar den ganzen Schmuck wieder abhängen,
•Wachs, Bahmharz, Nadeln ect. entfernen.
•sauber verpacken
•in den Keller zurückschleppen – inklusive des Deluxe-Baumständers mit einem nettogewicht von etwa 1.000.000 Kilo
•bewaffnet mit einer Minimetallsäge und einem Küchenmesser sowie einem paar Handschuhen in mehrstündiger Arbeit daran
machen, den sich wehrenden Baum unter allerlei Blessuren zu kleinen Stücken zu verarbeiten, so daß man ihn unauffälig in
Mülltüten und damit dann im Mülleimer entsorgen kann, weil die Ikea-Version nur für Verwirrung sorgt.
•Darf mich dabei dann noch als Baummörder bezeichnen lassen, während ich das kreischende Weibchen vom bereits
dahinsiechenden Baum abkratze, an den es sich zu seinem Schutze klammert.
• Schleppe anschließend einen Sack Holz und 45 Säcke Nadeln zum Container.
•Die Wohnung saugen
•Alle Möbel wieder an den alten Platz zurückschieben.
•Und dann fange ich an, Eier zu verstecken …
Demgegenüber stehen natürlich die selbstgewählten Weibchenaufgaben:
•Baum aussuchen
•Baum ganz toll finden
Soll ich Dir wirklich sagen, wie
sehr es mich interessiert, aus
welchem Holz das Ding ist?!!!
Weihnachten. *hmpf*
Ein paar Tage vorher
→ gehe ich zum nächsten Händler,
→ lasse das Weibchen entscheiden (die 4-Stündige Auswahl bei klirrender Kälte wird normalerweise zwischen 45 verschiedenen Favoriten getroffen – eigenartigerweise ist Weibchen da nie kalt, das ändert sich erst wieder nach Abschluss des Baumcastings - dann muß alles ganz schnell gehen – sie geht schonmal einen Kaffee trinken zum Aufwärmen, während man selbst den Baum durch die halbe Stadt schleppt),
→ bezahle ein paar Meter Holz mit ihrem Gewicht in Gold,
→ schleppe das Ding nach Hause (meist alleine, weil Weibchen offensichtlich nicht zu koordinierten Bewegungen unter Gewichtsbelastung in der Lage sind) – ausserdem ist dem Weibchen dann immer ganz plötzlich ganz kalt.
→ rücke alle Möbel zur Seite.
→ hole die wirklich große Umzugskiste nebst diversen kleinen Kisten mit dem Christbaumschmuck aus dem Keller (ebenfalls in Gold aufgewogen) – inklusive des Deluxe-Baumständers mit einem Nettogewicht von etwa 1.173 Kilo
→ baue es auf.
→ drehe es mindestens 20 mal um die eigene Achse, bis es *richtig* steht, um dann anschließend etwa 10 mal die Verankerung im Ständer zu lösen, weil der Baum “noch immer nicht so recht gerade steht” wobei es unrelevant für Weibchen ist, was eine Wasserwaage dazu sagt – wen interessiert schon physikalische Gesetzmäßigkeit.
→ verrücke nochmals alle Möbel, damit der Baum auch “bestimmt toll zur Geltung kommt” – nicht, daß schon vorher 3 Meter Platz um das Ding gewesen währe, weil so viele Möbel in meiner Wohnung gar nicht stehen.
→ Schmücke den Baum und verzweifele dabei an dem 20-Teiligen Fingernagelgroßen Mäuseorchester, das ja soooooo süss ist
→ Bemühe mich darum die schönen Sachen nach vorne zu hängen und den ganzen, jedes Jahr mehr anschwellenden Berg aus billigen, kitschigen, geschmacklosen Trödel, den Ihr Ihre Freundinen immer schenken möglichst Unsichtbar zu machen.
→ Fahre nochmal los weil doch wieder Lametta fehlt.
→ Starre dann etwa 4 Wochen auf dieses Monstrum,
→ Sauge jeden zweiten Tag dieses nervige Genadel weg.
→ Baue an Heiligabend, weil das Christkind wieder mal besseres zu tun hatte, auch noch den Gabentisch auf, verpacke tausend Geschenke mit der Aufschrift “Ach nichts” und “Einfach nur ein paar nette Stunden” oder auch “Lass uns doch einfach dieses Jahr darauf verzichten” – und wehe es sind nicht genug oder nicht die richtigen Päckchen mit “Nichts”
→ Bange um meine Wohnung – mindestens aber um meinen mittelalterlichen Wandteppich, wenn noch “schnell ein paar echte Kerzen” (nicht, daß etwa 300 Glühlampen an 20 Metern Kabel den Baum zum ächzen bringen und den Raum nur noch mit Sonnebrille nutzbar machen) in waghalsigsten Positionen angezündet werden.
→ Darf dann Mitte Januar den ganzen Schmuck wieder abhängen,
→ Wachs, Bahmharz, Nadeln ect. entfernen, auch von Boden, Wänden und sonstigem Hausrat
→ sauber verpacken
→ in den Keller zurückschleppen – inklusive des Deluxe-Baumständers mit einem Nettogewicht von etwa 1.756.243 Kilo
→ bewaffnet mit einer Minimetallsäge und einem Küchenmesser sowie einem paar Handschuhen in mehrstündiger Arbeit daran machen, den sich wehrenden Baum unter allerlei Blessuren zu kleinen Stücken zu verarbeiten, so daß man ihn unauffälig in Mülltüten und damit dann im Mülleimer entsorgen kann, weil die Ikea-Version nur für Verwirrung sorgt.
→ Darf mich dabei dann noch als Baummörder bezeichnen lassen, während ich das kreischende Weibchen vom bereits dahinsiechenden Baum nadellosen Stamm abkratze, an den es sich zu seinem Schutze klammert.
→ Schleppe anschließend einen Sack Holz und 45 Säcke Nadeln zum Container.
→ Die Wohnung saugen
→ Alle Möbel wieder an den alten Platz zurückschieben.
→ Und dann fange ich an, Eier zu verstecken …
Demgegenüber stehen natürlich die selbstgewählten Weibchenaufgaben:
→ Baum aussuchen
→ Baum ganz toll finden

Soll ich Dir wirklich sagen, wie sehr es mich interessiert, aus welchem Holz das Ding ist?!!!1


  1. Ich wurde dann übrigens von der Antwort auf die Frage befreit, obwohl nie geklährt wurde, ob die Erzählung tatsächlich autobiografische Züge vergangener Jahre aufzeigte :) []

2 Comments to “Aus dem Tagebuch eines Grinch: Der Weihnachtsbaum”

  1. Bei uns hat sich höchsterstaunlicherweise gezeigt, daß ein Weihnachtsbaum rapide an Attraktivität verliert, wenn kein Männchen da ist, daß sich zum Schleppen, Aufstellen und Entsorgen knechten läßt….

  2. Sven sagt:

    Schließe mich da Michael an bei mir gibt es keinen Baum weil ich mich geweigert habe auch nur einen handschlag zu tun^^

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